It is always difficult to be an artist devoted to seeing and making in a commercial society devoted to showing and spending.

Neu im Herbst 2018

„Jöttlich“
Figurentheater Ute Kahmann
Textfassung: Ute Kahmann, Holger Brüns · Regie: Holger Brüns
»Wir leben in jöttlichen Zeiten!« Eine Conférencieuse macht »janz großet Theata«. Sie erzählt Geschichten über Liebe, Macht und Leidenschaft. Dabei erschafft sie ein Universum göttlicher Triebe und Gelüste – große Gefühle, Sex and Crime, ein bisschen Hollywood, ein bisschen Tingeltangel inklusive. Am Ende wissen wir, weshalb Sieger auch heute noch mit einem Lorbeerkranz gekrönt werden, Spiegel hinderlich sein können und eine gesunde Ernährung vor Meeresungeheuern schützt. Ein skurriles Puppenspiel in Berliner Mundart frei nach Ovids »Metamorphosen«.
Premiere ist am 26. Oktober 2018 in der Schaubude Berlin
www.figurentheater-ute-kahmann.de

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Neu im Mai 2019
„14 Tage – auf der Suche nach einem verlorenen Gefühl“
Roman
Wenn man als Endvierzigjähriger mal die Orientierung verliert und hilflos eine Weile im Nebel herumirrt, dann ist das kein Drama, sondern verständlich. Andere beantragen eine Kur oder haben ein Burn-out. Tom Reichert hat 14 Tage Urlaub. Lustlos lässt er sich durch das sommerliche Berlin treiben, durch seine Vergangenheit und Gegenwart. Auch die begonnene Renovierung seiner Wohnung hebt die Laune nicht.
Er lernt einen Spanier kennen, zwanzig Jahre jünger als er. Es ist nicht die große Liebe. Es ist nicht mehr als eine Urlaubsaffäre. Es ist nicht weniger als eine Erkenntnis: Alter ist keine Entschuldigung für den Verlust der Neugier. Erfahrung ist keine Ausrede, um seine Utopien über Bord zu werfen. Erscheint im Mai 2019 im Verbrecherverlag Berlin
www.verbrecherverlag.de

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Immer noch aktuell
„Das Oderbruchbuch – Aufzeichnungen aus dem ereignislosen Leben“ mit Fotos von Django Knoth
Im Januar 2016 erschien im Verbrecher Verlag
www.verbrecherverlag.de

„Ein in strengem Sinne unverzichtbares Werk ist dabei nicht herausgekommen, aber eins, das einer herrlichen Landschaft im fernen Osten Deutschlands ein luftiges, leichtes, kluges Denkmal setzt, und zum hinfahren einlädt.“
Uli Hufen / WDR 3 - Gutenbergs Welt

„Sein Buch ist ein bisschen Reise-, und Geschichts-, vor allem aber Landlebenbuch, das an einen Gedankenaustausch in einer WG-Küche denken lässt. Wer so etwas kennt, wird es mögen.“
Sabine Rohlf / Berliner Zeitung

„Denn ein Buch übers Bruch ist dieses Werk nicht wirklich. Brüns - Schauspieler und Regisseur - hat aufgeschrieben, wie er seinen Garten dort beackert und seine Gedanken spazieren gehen - von Afrika bis nach Russland. Er, der in Göttingen aufgewachsene und aus Berlin kommende linke, schwule Intellektuelle pflegt seine Rolle als Sonderling und schreibt mit einer Abfälligkeit über die Bewohner dieser Gegend, dass man sich fragt, warum er sich da mit Haus und Garten abmüht, wenn er das Leben dort als so einfallslos empfindet.“
Mandy Timm / Märkisch Oderzeitung / MOZ